Beratungskompetenzen bei gerontopsychiatrischen Fragestellungen stärken

07.+08. Juni 2023 – Schloss Wolfenbüttel

Wir freuen uns sehr unsere Fortbildung „Beratungskompetenzen bei gerontopsychiatrischen Fragestellungen stärken“ endlich wieder in Präsenz anbieten zu können.
Sie richtet sich an alle, die beratend im Kontakt mit gerontopsychiatrisch erkrankten Personen tätig sind! Hier werden Kompetenzen für die gerontopsychiatrische Beratung vermittelt und gestärkt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Weihnachtliche Grüße

Wir bedanken uns für die konstruktive Zusammenarbeit und die zahlreichen Begegnungen in Präsenz oder am Bildschirm. Wir freuen uns insbesondere darüber, dass in diesem Jahr wieder viele Treffen in Präsenz möglich waren und hoffen darauf, dass dies auch im neuen Jahr erhalten bleibt.
Für das Jahr 2023 sind wir bereits fleißig am Planen und Vorbereiten. Neben vielen Aktivitäten wie die Teilnahme an verschiedenen Arbeitsgruppen, Fortbildungen und vieles mehr… haben wir für das nächste Jahr wieder interessante Veranstaltungen geplant. Wir wollen es nicht versäumen, auf diesem Wege die Termine und Veranstaltungen mitzuteilen:

22.03. Netzwerktagung Südost-Niedersachsen in Präsenz
(BS-Watenbüttel)

19.04. landesweites Austauschtreffen der Sprecher*innen der Fachgruppe Gerontopsychiatrie, online

07.-08.06. zweitägige Fortbildung zum Thema „Beratungskompetenz bei gerontopsychiatrischen Fragestellungen“ (Schloss Wolfenbüttel)

06.09. Gerontopsychiatrisches Symposium in Hannover als Hybridveranstaltung mit dem Thema „ Prävention bei gerontopsychiatrischen Erkrankungen – Schwächen schwächen – Stärken stärken“

08.11. landesweites Austauschtreffen der Sprecher*innen der Fachgruppe Gerontopsychiatrie in Präsenz (wahrscheinlich BS-Watenbüttel)

Merken Sie sich diese Termine doch gerne schon einmal vor.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine schöne Vorweihnachtszeit und besinnliche Weihnachtstage. Kommen Sie schwungvoll ins neue Jahr!

Wir freuen uns, Sie im neuen Jahr wiederzusehen und gemeinsam mit Ihnen die vielfältigen Herausforderungen im gerontopsychiatrischen Themenfeld anzugehen.

Herzliche Grüße

Melissa Braun, Michaela Welzel & Claudia Bubeleber

Fortbildung ab 1. März 2023 zum/ zur Demenzbeauftragten

Die angebotene Fortbildung vom 1. März bis zum 25. September 2023 soll Ehrenamtliche oder Mitarbeitende in niedersächsischen Klinken und Krankenhäusern dazu befähigen, als Demenzbeauftragte im Sinne einer demenzsensiblen Gesundheitsversorgung zu agieren. Es wird die Teilnahme von zwei Mitarbeitenden aus einer Einrichtung empfohlen. Folgende Themen werden u.a. bearbeitet: Demenz und Delir, Demenzgerechte Ansätze, Kontakt und Umgang mit demenziell eingeschränkten Patientinnen und Patienten, Zusammenarbeit mit Angehörigen, Zusammenarbeit im interprofessionellen Team.

Weitere Infos und Anmeldung ist möglich unter: https://www.gesundheit-nds.de/veranstaltungen/fortbildung-demenzbeauftragt/

Fachtag Demenz und Migration am 25. Januar

Herzlich eingeladen sind alle, die sich im Bereich Demenz und Migration engagieren oder für das Thema interessieren.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von den Landesfachstellen Demenz in Niedersachsen: Caritas Forum Demenz und ambet Kompetenzzentrum Gerontopsychiatrische Beratung sowie Demenz Support Stuttgart gGmbH und der LVG & AFS.

Weitere Infos und Anmeldung unter: https://www.gesundheit-nds.de/veranstaltungen/demenz-und-migration/

„Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz – Netzwerke für ein gutes Miteinander“

Zum Start der Nationalen Demenzstrategie hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Mai 2020 das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ neu aufgelegt. Es knüpft an das gleichnamige Bundesmodellprogramm an, in dem zwischen 2012 und 2018 bereits 500 Lokale Allianzen bundesweit gefördert wurden.

In fünf Förderwellen sollen bis 2026 insgesamt bis zu 150 weitere neue lokale Hilfenetzwerke aufgebaut werden. Ziel ist es, lokale Unterstützungsstrukturen bundesweit zu etablieren, um die Lebenssituation und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren An- sowie Zugehörigen nachhaltig zu verbessern.

„Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz – Netzwerke für ein gutes Miteinander“
Zum Film | YouTube
Zur Fassung mit Gebärdensprache und Untertiteln | YouTube

„Hilfenetzwerke im Alltag“ 
Zum Flyer | PDF

allgemeiner Link zur Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“: https://www.netzwerkstelle-demenz.de/bundesprogramm

Gerontopsychiatrische Fortbildungen 2023

Das neue Fortbildungsprogramm 2023 von ambet für alle Interessierten aus der ambulanten und stationären Altenhilfe ist da!

Auch für die kommende Fortbildungssaison bieten wir Ihnen ein vielfältiges Weiterbildungsangebot für den Bereich der gerontopsychiatrischen Pflege; schwerpunktmäßig für den Umgang und die Betreuung von Menschen mit Demenz.

Weiterlesen: Fortbildungsprogramm, Anmeldung, Geschäftsbedingungen und genauere Informationen finden Sie hier. ​​​​​​​

14. Gerontopsychiatrisches Symposium

TRAUMATISIERUNG

Gesamtgesellschaftliche Krisen und ihre Folgen im Alter am 14.09.2022

Bei unserem 14. Gerontopsychiatrischen Symposium beschäftigten sich 80 Teilnehmende vor Ort und 40 Teilnehmende digital sowie sieben ReferentInnen mit den Auswirkungen und Folgen gesellschaftlicher Krisen auf Senioren und Seniorinnen.

Nach der Begrüßung durch Ansgar Piel (Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung), Wolfram Beins (Vorsitzender des Landesfachbeirates Psychiatrie Niedersachsen) und Karoline Adamski sowie Michaela Welzel (Gerontopsychiatrische Kompetenzzentren und Landesfachstellen Demenz – ambet KoGeBe und CFD) haben im ersten Teil der Veranstaltung folgende Themen ihren Platz gefunden:

Als erstes referierte Frau Prof. Dr. Annelie Keil (Soziologin und Gesundheitswissenschaftlerin) über die soziologisch-geschichtliche Perspektive mit Blick auf die Krisen der letzten 100 Jahre. Aus persönlicher und aus geschichtlicher Sicht arbeitete Frau Prof. Dr. Keil die Auswirkungen und die daraus resultierenden möglichen Bewältigungsstrategien, aber auch die nicht bewältigten Traumatisierungen und deren Gewichtung auf die Gesundheit der Senioren und Seniorinnen heraus.

Dann folgte Frau Dörte Leuchtmann (traumazentrierte Fachberaterin) mit der Darstellung der therapeutischen Begleitung der Pflegekräfte von Menschen mit traumatischen Erfahrungen. Sie beleuchtete die Themen „wie entsteht ein Trauma“, „was bedeutet dies für die traumasensible Pflege“.

Frau Maria Matzel (Studienrätin, Heilpraktikerin Psychotherapie) berichtete folgend aus persönlicher Sicht ihre Erfahrungen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges sowie der gegenwärtigen Belastungen durch die Coronapandemie sowie der Auseinandersetzung mit dem eigenen Älterwerden.

Herr Prof. Dr. Marc Ziegenbein (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) rundete durch die Ausführungen von Folgen durch Traumata, mögliche therapeutische Interventionen anhand von Beispielen aus der Praxis den Vormittag ab.

Während der Mittagspause standen drei Thementische zur Verfügung – mit den Fragen: „Pflege und Betreuung von traumatisierten Menschen“, „wie schütze ich mich selbst – Selbstfürsorge, „was mir in meiner Arbeit fehlt und welche Ideen habe ich dazu“ -, an denen es zu regem Austausch und Ideensammlungen kam.

Der Nachmittag wurde eröffnet mit Cellomusik von Johann Sebastian Bach, vorgetragen von Dorothee Pöhl (Diplomcellistin).

Mit dem Vortrag „Kriegskinder im Alter“ stellte Frau Claudia Wollenberg (Psychologin, systemischer Coach) die psychologische Perspektive vor.

Frau Küpers (Sportwissenschaftlerin, Validation ® – Lehrerin) zeigte im Anschluss mit einem Fallbeispiel eindrücklich, dass „jedes Verhalten seinen Grund hat“, insbesondere bei demenzerkrankten Menschen. Und beschrieb die Wichtigkeit der „richtigen“ (z.B. Validation ®) Kommunikation.

Nach der Kaffeepause und einem weiteren Musikstück von Johann Sebastian Bach beendete Fr. Prof. Dr. Luise Reddemann (Fachärztin für psychotherapeutische Medizin) die Vorträge des Symposiums mit dem Thema „Self – Care – Perspektive: was uns herausfordert und wie wir mit den Herausforderungen der Gegenwart umgehen können“.

Es folgte dann die Verabschiedung durch Frau Karoline Adamski, die auch als Moderatorin durch die gesamte Veranstaltung führte.

Basistraining Geronto

Das ambet Kompetenzzentrum Gerontopsychiatrische Beratung veranstaltet in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit Hannover & Akademie für Sozialmedizin (LVG&AFS) diverse vier-stündige Online-Schulungen.

Das „Basistraining Geronto“ richtet sich an Mitarbeitende in Senioren- und Pflegestützpunkten sowie an Seniorenbüros in Niedersachsen. Inhaltlich werden zum Einen die Basiskompetenzen in der psychosozialen Beratung bei gerontopsychiatrischen Fragestellungen vertieft. Zum Anderen wird pro Termin ein Thema bearbeitet, zu welchem ein Input gegeben wird sowie Erfahrungen ausgetauscht und Ideen zum Umgang gesammelt werden. Die Schulung ist modular aufgebaut, d.h. die Termine können einzeln und unabhängig voneinander gebucht werden. Weitere wichtige Informationen finden Sie hier.

Endlich ist unser Team wieder komplett!

Michaela Welzel verstärkt unser Team seit dem 01.08.2022 und stellt sich als neues Teammitglied vor:
Mein Name ist Michaela Welzel. Ich bin 54 Jahre alt und seit August 2022 für den Verein ambet e. V. tätig. Ich habe langjährige Berufserfahrung als Sozialpädagogin in der Netzwerkarbeit sowie der Beratungs- und Gruppenarbeit. Über die Möglichkeit, in meinen neuen Aufgabengebieten die Bereiche Vernetzung, Beratung und Information miteinander verknüpfen zu können, freue ich mich. Mir ist es ein Anliegen, ältere Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Darüber hinaus möchte ich dabei mitwirken, vorhandene gerontopsychiatrische Versorgungsstrukturen zu stärken und zu vernetzen sowie die Angebote zu erweitern.   
Und wenn ich mal nicht bei ambet e. V. arbeite, genieße ich es, mich in der Natur zu bewegen und dort neue Kraft zu tanken.